
Ein Wespennest am Haus ist kein Grund zur Panik – aber einer zum Handeln, wenn es an Kinderzimmerfenster, Terrasse oder Eingang sitzt. Ab dem Spätsommer werden die Völker groß und verteidigungsbereit; Eigenversuche mit Schaum oder Wasser enden regelmäßig in der Notaufnahme.
Was der Fachbetrieb macht
- Lagebeurteilung: Art (Wespe? Hornisse? Wildbiene?), Nestgröße, Gefährdung
- Entfernung oder Umsiedlung mit Schutzausrüstung und zugelassenen Mitteln – auch in Rollladenkästen, Dachüberständen und Zwischendecken
- Absicherung: Einfluglöcher verschließen, damit im nächsten Jahr kein neues Volk einzieht
Sie haben Hornissen? Für die gelten strengere Regeln als für Wespen – was bei Hornissennestern erlaubt ist, steht auf der eigenen Seite.
Wichtig: Der Artenschutz
Hornissen und Wildbienen sind besonders geschützt – ihre Nester dürfen nur mit behördlicher Genehmigung umgesiedelt werden. Seriöse Betriebe klären das mit der Naturschutzbehörde; wer Ihnen die „sofortige Beseitigung“ eines Hornissennests ohne Genehmigung verspricht, arbeitet illegal. Bei gewöhnlichen Wespen (Deutsche/Gemeine Wespe) ist die Entfernung bei Gefährdung zulässig.
Kosten
Wespennest-Entfernung je nach Zugänglichkeit 120–300 €; Hornissen-Umsiedlung mit Genehmigungsverfahren teurer. Vorsicht bei Lockangeboten „ab 49 €“ – die enden vor Ort gern dreistellig. Unsere Partnerbetriebe nennen den Festpreis vor Beginn.
Was kostet die Entfernung? Zwischen 120 und 300 € – der Unterschied liegt fast immer an der Erreichbarkeit des Nests. Alle Preise nach Lage, wer zahlt und wann Abwarten günstiger ist.
Jetzt Hilfe anfordern
Beschreiben Sie kurz den Befall – bei akuten Fällen erfolgt der Rückruf bevorzugt noch am selben Werktag. Kostenlos, unverbindlich und diskret.